Am Samstag bestritt die Volleyball Mixed Mannschaft des VFL den vierten Spieltag. Die Gäste waren der Spitzenreiter Heidenheimer SB und der zweitplazierte TSV Oberkochen. Die Vorzeichen standen deswegen eher auf „hoffen“. Ziel war es, den einen oder anderen Satz auch mal mit 5 Punkten Unterschied zu gewinnen (oder auch zu verlieren), um die eigenen Nerven etwas zu schonen. Zuletzt war dies nicht so einfach, man erinnere sich an das Drama-Spiel gegen Ottenbach, welches mit 22:25; 28:26 und 27:25 mehr als knapp gewonnen wurde.
Mit erneut geänderter Aufstellung zu den letzten Spielen ging es dann gegen Oberkochen gleich mit einem Monster-, Monster-, Monsterblock von Werner P. los. Diesem lies er einen sauber abgeschlossenen Angriff folgen. 2 zu Null für den VFL! Aber nicht nur mit roher Gewalt sondern auch mit Köpfchen von Stefan, der den Ball wohl überlegt plazierte ging die Punktesammlung weiter. Dann die obligatorische 5 Minuten (Terrinen)Pause der Gerstettener. „Oms nom gugga“ lag man 5 zu 10 hinten. Doch auch hier kam der VFL in gewohnter Manier wieder ins Spiel und holte Punkt um Punkt auf (14:16). Leider fehlte nochmals die Konstanz und Oberkochen zog mit 6 Punkten davon. Am Ende des ersten Satzen kam dann doch nochmal Spannung auf, aber gereicht hat es nicht mehr.
Der zweite Satz war bis zum 12:11 lange stark umkämpft, bevor die Mannschaft um Steller Uli T. konsequent ihre Chancen nutzte und eine deutliche Führung herausspielte (23:17). Der Rest war dann nur noch Formsache. Mit einem Doppelschlag von Stefan und Peter S. begüsste der VFL den ersten Punkt an diesem Tag.
Im dritten und entscheidenden Satz ruhten sich die sechs von der Mixed-Mannschaft erst einmal aus (3:7 Rückstand). Beim Ausgleich zum neun zu neun besann sich der VFL sogar auf das Anfangsstadium des Volleyballsports und holte sich diesen Punkt durch eine „Ball über die Schnur“-Finesse. Darauf folgte die wohl spannenste Phase in diesem Satz. Ein Führungswechsel nach dem anderen jagte sich bis zum 17:17. Was dann folgte war eine Aufschlagsserie von Daniela M., die den Oberkochenern den Schneid abkaufte. Diesen gelang nur noch ein einziges, mikriges Pünktchen, so dass der Satz mit deutlich mehr, als den zu anfangs erhofften 5 Punkten nach Hause gebracht wurde. Um auch anderen Abteilungen des VFL für die Vereinsnachrichten Platz im Alboten zu lassen, beschränken wir uns im Spiel gegen den Spitzenreiter auf das Wesentliche:
Drei Sätze, wie sie vom Ergebnis her nicht unterschiedlicher sein können. Der Heidenheimer SB gibt seinen ersten Satz in dieser Saison mit deutlichen 25 zu 20 an die Gerstettener ab und entlockte Uli T. ein verzücktes „WOW“. Kurz und schmerzlos verlor man den zweiten Satz zu 17.
Der dritte Satz hatte es dann so richtig in sich. Erst eine strittige Entscheidung des Schiedsrichters sicherte dem HSB den Satzgewinn (26:28). Nach drei gewonnenen Punkte gegen die zwei bislang besten Mannschaften der Klasse kann man durchaus von einem erfolgreichen Tag sprechen.
